Bienengift (Bee Venom)

So gewinne ich Bienengift.

Bienenstiche sind zwar schmerzlich, aber selten gefährlich.
Werden Menschen gestochen, bleiben Stachel und Giftdrüe in der Haut stecken. Der Stachel muss als erstes entfernt werden, bevor anderes getan wird.
Mit einer Pinzette den Stachel zwischen Haut und Giftblase fassen und herausziehen. Der Versuch mit den Fingern den Stachel zu entfernen gelingt kaum auf Anhieb, aber mit Sicherheit wird durch diesen Versuch der Inhalt Giftblase völlig in die Einstichstelle entleert.

Bienengift gewinne ich mit Hilfe der Elektrizität:

Giftgerät vollständig vor dem Flugloch

Über eine Glasplatte laufen Drähte, durch die ein schwacher Strom fließt.
Bienen die den Bienenstock verlassen oder einfliegen, müssen über die Drähte laufen. Durch den kurzen Elektroschock spritzen die Bienen Bienengift auf eine Glasplatte, welches dort antrocknet und anschließend abgeschabt wird.
Beim Abschaben reizt der feine Giftstaub die Schleimhäute, deshalb unbedingt auf Atemschutz achten.
(feuchtes Tuch vor Mund und Nase reichen aus)

Giftgewinnungsgerät in Einzelteilen:

Einzelteile

- Holzgestell mit Drähten Detail | Detail
- Anschlußkabel
- 2 kleine Glasplatten
- 4 Abstandshalter

Bei der Giftgewinnung mit Strom gibt es mehrere Varianten:

Giftgeräte verkabelt, mit Strom versorgt - funktionsfähig

Meine Methode:
Stromversorgung mit 4 oder 5 Batterien in Reihe geschaltet, 18 bis 22,5 Volt - keine Pausenregelung.
Fluglochapparate - 340,5 cm Gitterfläche
Brett mit einer bestimmten Anzahl von Steckdosen, welches am Bienenstand angebracht wird und die Verbindung von Stromver-sorgung und Fluglochapparate gewährleistet.
Gewinnungszeiten - vor Trachtbeginn an 3 Tagen ca. 20 Minuten, 2 Tage Pause.

Die abgegebene Giftmenge einer Biene beträgt max. 0,3 mg - das sind getrocknet ca. 0,07 mg Rohgift.
Bei der Giftgewinnung ist auf peinlichste Sauberkeit zu achten, um den möglichen Verschmutzungsgrad so gering wie möglich zu halten.
Sehr gut ist das Frühjahresgift.
Wichtig sind sehr starke Völker - denn die Giftabgabe beschleunigt das altern der Bienen.
Bei den Sommerbienen, über 20 Tage alt, füllt sich die Giftblase nicht mehr.
Die Giftblase der Bienen zwischen dem 15. und 20. Lebenstag (Wächterbienen) sind am stärksten mit Gift gefüllt.

Bienengift ist ein uraltes Hausmittel - siehe hier: Heilsames Bienengift
Heilen mit der Kraft der Bienen - Bienengift, das Gift der Bienen lässt sich in schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Salben einarbeiten.
Durch das Bienengift kommt es zur Anregung der körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungsregulation, besonders bei chronischen Erkrankungen. (z.B. Rheuma) Bienengift wird in der Giftdrüse der Honigbiene erzeugt.
Flüssiges Bienengift - gelblich, leicht trübe, sauer reagierende Flüssigkeit.
Nach dem trocknen entsteht ein gelblich - braunes Pulver, das unbegrenzt haltbar ist. Hier einige interessante Links:

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Niedersächsisches
Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Institut für Bienenforschung in Dol, Tschechische Republik
Institut für Bienenforschung in Dol
Tschechische Republik

Läderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf
Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V.

Honig und Honigwaren Melchow

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Imker Dagmar und Reinhard Kuhnke aus Melchow, Barnim, Land Brandenburg. Die Standorte unserer Bienenvölker befinden sich nicht im Flugbereich von Anbauflächen mit gentechnisch verändertem Saatgut. Wir bieten Honig aus der Region. Unser mögliches Angebot: Rapshonig, Robinienhonig, Lindenhonig, Kleehonig, Sonnenblumenhonig, Waldhonig und Wabenhonig. Weiterhin Honigwein (Met), Honigschnaps, Blütenpollen, Propolis, Bienenvölker. Spezialisierung: Bienengift und Bienengiftgewinnung.

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Imkerei Kuhnke
Eberswalder Straße 82
16230 Melchow
Fon und Fax: 0 33 37 - 4 14 82

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